<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642526738453169561</id><updated>2011-12-16T00:09:18.079-08:00</updated><category term='künstliche intelligenz'/><category term='einleitung'/><category term='aikido'/><title type='text'>Die Landstraße des Lebens</title><subtitle type='html'>dieser blog dient in erster linie dazu, die geschichten, erfahrungen, beispiele, die ich in einer woche im aikido-unterricht verwende, auf zu schreiben. mir ist nicht ganz klar, wohin das führen wird. die resonanz meiner schüler regte mich an, dies einfach zu starten.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642526738453169561/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Thomas Christaller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10722842301389570081</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-QV1VnMx5agQ/TuYYw4fQCiI/AAAAAAAAAC4/sZFIXAkWCRw/s1600/383064_324303604265017_100000561414317_1218185_1607192720_n.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>10</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642526738453169561.post-3256872244891524543</id><published>2011-12-15T07:00:00.000-08:00</published><updated>2011-12-16T00:09:18.091-08:00</updated><title type='text'>Was das Web über einen so aufbewahrt! Und was man dann daraus machen kann ...</title><content type='html'>Social Media sind ein wichtiges Instrument, sich mit anderen Menschen zu vernetzen, in Kontakt zu bleiben oder gleichgesinnte zu finden. dazu muss man sich selber im web präsentieren, bekannt machen. doch unabhängig von den profilen auf der eigenen Fecebook-seite oder bei Xing und LinkedIn schreiben möglicherweise auch andere über mich. und so macht es sinn, ab und an einmal nach sich selber im web zu suchen.&lt;br /&gt;Bei meinem heutigen check fand ich folgende web-seite:&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.php?object_id=10096107"&gt;http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.php?object_id=10096107&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das ist jetzt schon wieder acht jahre her und nach meinem ausstieg aus der wissenschaft erscheint mir dies wie eine andere welt. eine, die ich zumindest im augenblick nicht vermisse, aber dankbar bin, mit dabei gewesen zu sein. ich werde da natürlich als leiter eines ziemlich großen Fraunhofer-informatikinstitutes porträtiert und sie schreiben ja auch nur nettes oder interessantes über mich. aber es stimmt alles, selbst nach den vielen jahren, kann ich nach vollziehen, warum mich das so begeistert hat.&lt;br /&gt;Es stimmt auch, dass die fusion zwischen Fraunhofer Gesellschaft und dem GMD Forschungszentrum für Informationstechnik bei mir den ausschlag gegeben hat, dieses leben auf zu geben.&lt;br /&gt;Mich hat immer das risiko gereizt, fragen zu stellen, die schwierig zu beantworten sind. oder auf einfache fragen ungewöhnliche antworten zu finden. zum zeitpunkt der fusion in 2001 hatte ich die überzeugung gewonnen, eine erklärung zu haben, was und warum menschen "intelligent" sind. die evolutionäre entwicklung führte unsere vorfahren in ein dilemma. die große vielfalt im verhalten, die sich bei uns heutigen menschen in den vielfältigen kulturen ausdrückt, wo schon ganz einfache soziale verhaltensweisen ganz unterschiedlich durch bewegungen, körperhaltung, mimik, gestik und sprache ausgedrückt werden können, sorgte parallel für eine große unsicherheit: was meint der andere mensch wirklich? was wird er als nächstes tun? welches ziel verfolgt er? die lösung dieses dilemma ist unsere "intelligenz". sie besteht meines erachtens in erster linie aus unserer kompetenz, menschliches verhalten in unserem gehirn durch zu spielen. ich habe das spontan &lt;i&gt;probehandeln&lt;/i&gt; genannt, auf englisch &lt;i&gt;rehearsal&lt;/i&gt;. später sagte mir gerhard strube, professor für kognitionswissenschaft, dass sigmund freud ebenfalls diesen begriff für die dasselbe phänomen&amp;nbsp;verwendet hat, aber ohne dieselben konsequenzen zur erklärung der menschlichen psyche daraus zu ziehen.&lt;br /&gt;In 1995 hatte ich den ersten artikel zu dieser hypothese geschrieben und dazu mehrere intuitive beispiele gebracht. eines davon war auch aikido. in einer kampfkunst muss man sich vorstellen können, wie ein angreifer, der einem möglicherweise an den kragen gehen will, handeln kann. dieser wird seinerseits meistens alles dafür tun, das zu verheimlichen. in wettkampf-orientierten sportarten kann man das sehr gut beobachten. es geht darum, den anderen zu täuschen über die wahren absichten und die handlungsalternative, die sich einem als aussichtsreich eröffnet. spannend daran ist, dass hier nur sehr wenig zeit bleibt, um entscheidungen zu treffen.&lt;br /&gt;Das führte mich zur überzeugung, dass das probehandeln in aller regel nicht in der aktuellen situation erfolgt. dafür steht nicht genug zeit zur verfügung. wer innerhalb von 100 msec oder sogar weniger agieren muss, kann nicht den präfrontalkortex im entscheidungsprozess einsetzen. also muss das probehandeln vorher geschehen. das ist aber eine alltägliche beobachtung, dass wir uns vor einem wichtigen ereignis, in dem wir eine rolle spielen sollen, szenarien ausdenken, wie das wohl ablaufen wird, was wir tun können, etc. sind wir dann in der situation, dann werden diese mehr oder weniger vorgedachten handlungen nach einfachen kriterien gefiltert, eine ausgewählt und durch geführt.&lt;br /&gt;Der freie will entscheidet lange vor der tat. sobald es zu einer situation kommt, in der unter zeit- oder sonstigem ressourcendruck gehandelt werden muss, können dann die handlungen bevorzugt&amp;nbsp;werden,&amp;nbsp;die der freie wille vorher als besonders günstig erkannt hat. es sei denn, der stress wird so gross, dass auf die ergebnisse des probehandelns nicht mehr zugegriffen werden kann. deshalb kann ich aussagen, wie "es gibt keinen freien willen" nicht nach vollziehen. ein einbruch, eine steuerhinterziehung, konsequentes übersehen von geschwindigkeitsbegrenzungen, plagiate in einer doktorarbeit bedürfen alle des vorsatzes und ggf. der planung. unvermeidlich werden dabei auch alternativen erwogen, die regelkonform sind und jeder mensch kann sich dabei so oder so entscheiden. wenn dann die situation da ist, ist das entweder ein straftatbestand, gefährlich oder unmoralisch oder nicht. zu recht betrachtet unser recht nicht nur den zeitraum, in dem eine handlung begangen wurde, sondern auch den entscheidungsprozess davor.&lt;br /&gt;Da beginnt das wahre üben in einer kampfkunst: wie bleibe ich in diesem sinne autonom und behalte meine handlungsalternativen obwohl eigentlich der stress, die gefahr, die überraschung so gross sind, dass eigentlich nur noch das rückenmark schnell genug wäre.&lt;br /&gt;Das und was alles daraus folgt, interessierte mich brennend. aber in einem Fraunhofer Institut war das unmöglich, die forschung zu betreiben, um antworten darauf zu finden. in der konkreten situation, in der wir 2003 waren, ging es in erster linie darum, das institut innerhalb der fraunhofer gesellschaft überlebensfähig zumachen. meine forschungsinteressen mussten einfach zurück stehen. inzwischen ist das institut fast doppelt so gross und gehört zu den wirklich erfolgreichen informatik-instituten der fraunhofer gesellschaft. das mit bewirkt zu haben, empfinde ich als eine große genugtuung, da dies alles andere als klar war. wahrscheinlich haben mir meine überlegungen zur menschlichen intelligenz dabei geholfen, diese herausforderung zu bestehen. aber es hat mir gleichzeitig die ressourcen genommen, meinen forschngsinteressen nach zu gehen.&lt;br /&gt;Deshalb habe ich konsequent meinen vorzeitigen ausstieg aus der Fraunhofer Gesellschaft vorbereitet. auf dauer wäre ich in dieser aufgabe entweder nicht glücklich geworden oder erfolgreich geblieben und im schlimmstenfalls beides.&lt;br /&gt;Dasselbe interesse an der menschlichen intelligenz bewegt mich nun beim aikido. dies ist für mich ein anderer weg, um zu antworten zu denselben fragen zu kommen. und die sind nicht weniger aufregend als die wissenschaftlichen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642526738453169561-3256872244891524543?l=thomas-landstrasse.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/feeds/3256872244891524543/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/2011/12/was-das-web-uber-einen-so-aufbewahrt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642526738453169561/posts/default/3256872244891524543'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642526738453169561/posts/default/3256872244891524543'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/2011/12/was-das-web-uber-einen-so-aufbewahrt.html' title='Was das Web über einen so aufbewahrt! Und was man dann daraus machen kann ...'/><author><name>Thomas Christaller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10722842301389570081</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-QV1VnMx5agQ/TuYYw4fQCiI/AAAAAAAAAC4/sZFIXAkWCRw/s1600/383064_324303604265017_100000561414317_1218185_1607192720_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642526738453169561.post-2371827209795707815</id><published>2011-12-12T07:28:00.000-08:00</published><updated>2011-12-12T07:28:14.416-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='aikido'/><title type='text'>Lehrgang in Moskau und Vorführung in der Universität Bonn</title><content type='html'>Auf einladung von Sascha Belov war ich vom 1. bis 4. dezember in moskau und habe dort einen aikido-lehrgang gegeben. ein paar fotos davon stehen auf meiner Facebook-seite&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.facebook.com/?ref=tn_tnmn"&gt;Startseite&lt;/a&gt;&amp;nbsp;und eines davon habe ich als foto für diesen blog ausgewählt. das ist aber eine eigene geschichte. diesmal waren etliche der teilnehmer aus anderen dojo gekommen, die wohl über mundpropaganda von dem seminar erfahren hatten. dies ist für mich immer ein spannender augenblick, mit menschen zusammen zu üben, die einen noch nicht kennen. und wie schon beim letzten mal, gab es auch trainingseinheiten für kinder und jugendliche. das war mit am anstrengendsten aber auch besonders fröhlich. teilweise waren dreissig kids &amp;amp; teens auf den tatami.&lt;br /&gt;Anstatt ein spezielles training für sie zu machen, habe ich selbst bei der aufwärmgymnastik nur grosse-leute-techniken gezeigt. da gab es eine große resonanz und wir hätten locker noch ein paar mehr stunden zusammen aikido machen können. und da etliche der übungen in der aikido-gymnastik eigentlich aus dem yoga stammen, versuchen sabine und ich seit etlichen wochen, diese auch als "richtige" yoga-übungen durch zu führen. die resonanz in moskau aber auch zuhause in unserem zentrum ist ausgesprochen positiv. wir werden das vertiefen!&lt;br /&gt;Am 7. dezember habe ich mit der aikido-gruppe vom hochschulsport der universität bonn eine vorführung gegeben. hier ist das video dazu:&amp;nbsp;&lt;a href="http://vimeo.com/33405969"&gt;Aikido Demonstration at the Japan Fair! on Dies Academicus at University of Bonn&lt;/a&gt;&amp;nbsp;das war auch eine besondere erfahrung, ohne matten auf dem steinboden etwas zu zeigen, was überzeugt und trotzdem ohne blaue flecken etc. abgeht. die hauptorganisatorin hatte richtig sorge um uns. aber es ist überhaupt nichts unangenehmes passiert und der abschließende beifall hat allen beteiligten gut gefallen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642526738453169561-2371827209795707815?l=thomas-landstrasse.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/feeds/2371827209795707815/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/2011/12/lehrgang-in-moskau-und-vorfuhrung-in.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642526738453169561/posts/default/2371827209795707815'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642526738453169561/posts/default/2371827209795707815'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/2011/12/lehrgang-in-moskau-und-vorfuhrung-in.html' title='Lehrgang in Moskau und Vorführung in der Universität Bonn'/><author><name>Thomas Christaller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10722842301389570081</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-QV1VnMx5agQ/TuYYw4fQCiI/AAAAAAAAAC4/sZFIXAkWCRw/s1600/383064_324303604265017_100000561414317_1218185_1607192720_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642526738453169561.post-5498335291378857356</id><published>2011-10-25T03:44:00.000-07:00</published><updated>2011-10-25T03:45:22.135-07:00</updated><title type='text'>Die Schrecksekunde und das Kampfsystem, was sie entdeckte</title><content type='html'>Immer wieder gibt es ankündigungen von jemandem, der das ultimative selbstverteidigungs- oder kampfsystem entdeckt hat. und worauf niemand sonst vorher drauf gekommen ist. und so erhielt ich auch eine anfrage, ob wir nicht in einer kooperation mit unserem zentrum ein solch neuartiges system anbieten wollten. ich habe mir die web-seiten angeschaut und dann wie folgt geantwortet. auf die gut geschriebene erwiderung bin ich nicht mehr eingegangen. aber beim wieder durchlesen fiel mir auf, dass es noch ein paar weitere punkte gibt, die in meiner antwort fehlten. diese werden in einem weiteren eintrag später behandelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem fall spielt die schrecksekunde eine große rolle. zu recht wird in dem system darauf verwiesen, wie gefährlich es ist, der schrecksekunde im angeborenen reflex nach zu geben. Also es geht darum, wie wir reagieren, wenn wir überraschend in einen kampf verwickelt werden. und auf diesen aspekt konzentriere ich mich hier. denn dies spielt auch im aikido eine große rolle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;lieber herr ...,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;vielen dank für Ihren anruf und die email. ich musste doch am samstagvormittag in unser zentrum zum training kommen, deshalb haben Sie mich nicht wie zugesagt erreicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die "schlechte nachricht" zuerst:&lt;br /&gt;ich ... habe(n) kein interesse daran, veranstaltungen dieser art bei uns im zentrum durch zu führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;lassen Sie mich dies ein klein wenig erläutern, denn auf grund Ihrer web-seite und dort vorhandener biografie, habe ich ohne dass wir uns bisher begegnet sind, von Ihrer person einen guten eindruck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;in meinen vielen jahren des übens habe ich verschiedentlich "neuartige" systeme kennen gelernt und auch alles mögliche über "selbstverteidigung", "hochwirksame techniken" etc gehört und ein wenig gesehen. und ich habe verständnis dafür, dass das geschieht. es geschieht andauernd in den sogenannten klassischen japanischen budo-schulen genau so wie ausserhalb davon. nach meiner meinung geschieht dies häufig, weil jemand "unzufrieden" ist mit den vorhandenen systemen, eine für ihn (meistens sind es ja männer, die das machen) wichtige erfahrung oder erkenntnis, die sich so nicht in anderen systemen wieder zu finden scheint. und viele budo-arten sind heutzutage wettkampfsysteme mit fest gelegten regeln, gewichts- und altersklassen (sowieso frauen und männer getrennt), schiedsrichtern, die auf die einhaltung der regeln achten, festen wettkampfterminen etc. oder sie versuchen sehr eng an kata-formen entlang zu üben, mehr als man denkt, ohne sehr viel hintergrundwissen über diese kata und die prinzipien, die dahinter stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und neben der physischen fitness und beweglichkeit, die sich an bestimmten bewegungsmustern orientieren, sind es eigentlich die zu grunde liegenden prinzipien, die allen (oder zumindest vielen) budo-systemen zu grunde liegen. es ist dann eigentich egal, welches system man physisch übt. das hängt eher vom zufall ab, neigung, vorerfahrungen und vor allem den lehrer, den man antrifft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und alle diese prinzipien sind empirisch erprobt. ursprünglich auf dem schlachtfeld, später in den zeiten von heimtückischen attentaten und überfällen und erst ab ca 1890 zunehmend nur noch als erinnerung an solche zeiten. durch die kriege, die japan bis in die neuzeit geführt hat, sind einige dieser erfahrungen noch bei einigen vorhanden, aber in aller regel gibt es keine eigenen kampferfahrungen bei den allermeisten, die in irgendeinem budo-system üben. das muss auch nicht unbedingt sein, denn eine welt, in der wir menschen ohne physischen kampf, ohne überfall zusammen leben können, wäre ja eigentlich ganz schön.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;das ist aber nicht so und ich gehe auch davon aus, dass dies nie der fall sein wird. wir haben in europa im augenblick nur sehr viel glück. keine kriege, keine revolutionen, keine hungersnöte. im großen und ganzen geht es den meisten gut und es gibt keinen bedarf an kampferfahrung. trotz der medienberichte geht die kriminalität zurück. es verlagern sich die schwerpunkte. aber gemessen an einer 80+ millionen einwohnerschaft ist es eben ein aufregendes ereignis, wenn EIN mensch brutal überfallen und verletzt oder sogar getötet wird. das ist so einmalig, dass man sofort anfängt zu überlegen, ob man nicht schärfere gesetzte braucht etc.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;also: ich glaube, es gibt eigentlich rational betrachtet keinen bedarf an aikido, karate, krav maga oder blauer system. es gibt andere gründe, waurm menschen derartiges lernen wollen. und einer der gründe kann sehr wohl angst vor physischen übergriffen sein. und zwar egal, ob die angst begründet ist oder nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und zumindest bei der art von aikido, wie ich sie gelernt habe und selber unterrichte, ist der umgang mit der eigenen angst ein wichtiger punkt. nicht der einzige, aber doch schon ziemlich zentral. und es gibt eine ganze reihe von übungen oder didaktischen mitteln, die sich im aikido erhalten haben oder neu entwickelt wurden, um das auch zu unterrichten. und da ich im austausch auch mit anderen budo-lehrern stehe, habe ich den eindruck, dass das ziemlich ähnlich auch in anderen systemen vorhanden ist und nicht von allen aber doch einigen lehrern unterrichtet wird. es kommt meines erachtens in erster linie auf den lehrer an, ob jemand einen weg findet, auf dem er oder sie lernt, mit der eigenen angst um zu gehen. das physische system ist nur ein mittel für den zweck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;da ich über viele jahre mit ziemlich guten wissenchaftlern aus der psychologie, verhaltensbiologie und hirnforschung zusammen gearbeitet habe, kenne ich auch viele arbeiten zu unserem sensomotorischen system, wie das funktioniert, wo stärken sind und schwächen. und ich kann dieses westliche wissenschaftliche wissen sehr gut in einklang bringen mit dem erfahrungswissen, das im aikido überliefert wird. und daraus folgt für mich, dass es keinen sachlichen sondern immer nur einen persönlichen grund gibt, ein ganz neues system zu entwickeln, etwas einmaliges an erkenntnis zu postulieren, etc. wenn man genauer hinschaut: es ist schon immer alles da gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;das ist auch kein wunder, denn für aikido, jujutsu, boxen, wrestling geht es immer um menschen. und alle haben in der regel zwei arme, zwei beine, den kopf oben, die füße unten, die nase vorne und den hintern hinten. die gelenke sind bei allen an denselben stellen, für dieselbe funktion, mit denselben möglichkeiten. matürlich gibt es unterschiede zwischen trainiert und untrainiert, beweglich und unbeweglich. unerfahren (im kämpfen) und erfahren. aber es sind überall und immer dieselben grundvoraussetzungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;deshalb glaube ich nicht an patentierbare methoden im umgang mit menschen. ich glaube nicht daran, dass es ein ganz neuartiges überlegeneres system gibt. es gibt gute und schlechte lehrer. es gibt gute und schlechte "kämpfer" oder budo-ka. aber das sagt nur was über die person aus, nicht über ein system, was derjenige übt und praktiziert. zB steven seagal mag knallhart sein, aber ich glaube, dass er nicht viel vom aikido verstanden hat - jenseits von techniken. wenn man ihn sieht, wird man aikido nicht verstehen. und ich denke, dass das im positiven und negativen für alle diese systeme zutrifft. um ein für mich positives beispiel zu nennen, bruce lee, der nach meienr einschätzung sehr viel vom karate und kämpfen insgesamt verstanden hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zum schluss - neben dieser grundsätzlichen skepsis gegenüber behauptungen, dass man etwas ganz neues gefunden hat - bin ich (schon immer) konservativ gewesen, was das unterichten angeht und wie man als lehrer zu schülern kommt: über mundpropaganda. viele, die zu uns kommen, kommen, weil jemand sie auf uns aufmerksam gemacht hat. das reicht. letzthin rief einer an und wollte aikido lernen. er hatte steven seagal filme oder clips gesehen. eine seiner ersten fragen war, wann man den schwarzgurt machen kann. nachdem ich ihm gesagt habe, dass ich den nach 11 jahren bekommen habe, habe ich nie wieder was von ihm gehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich hoffe, dass ich nicht zu "besserwisserisch" klinge, das will ich gar nicht sein. ich habe auch nur eine beschränkte sicht und erfahrung - wie jeder mensch. aber mir schien, dass Sie das vielleicht doch interessiert, warum ich nicht auf Ihre anfrage weiter eingehen möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mit freundlichen grüßen,&lt;br /&gt;thomas christaller&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642526738453169561-5498335291378857356?l=thomas-landstrasse.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/feeds/5498335291378857356/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/2011/10/immer-wieder-gibt-es-ankundigungen-von.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642526738453169561/posts/default/5498335291378857356'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642526738453169561/posts/default/5498335291378857356'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/2011/10/immer-wieder-gibt-es-ankundigungen-von.html' title='Die Schrecksekunde und das Kampfsystem, was sie entdeckte'/><author><name>Thomas Christaller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10722842301389570081</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-QV1VnMx5agQ/TuYYw4fQCiI/AAAAAAAAAC4/sZFIXAkWCRw/s1600/383064_324303604265017_100000561414317_1218185_1607192720_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642526738453169561.post-6588446611100268007</id><published>2011-10-16T13:35:00.000-07:00</published><updated>2011-10-16T13:35:23.553-07:00</updated><title type='text'>Genesungswunschlehrgang für Nobuyuki Watanabe sensei</title><content type='html'>An diesem wochenende war eigentlich geplant, dass Watanabe sensei, 8° dan aikido, bei uns im &lt;a href="http://www.lebenskunst-bonn.de/"&gt;Zentrum für Bewegung &amp;amp; Lebenskunst&lt;/a&gt; einen lehrgang gibt. doch leider erkrankte er ende august, so dass er nicht nach deutschland kommen konnte. normalerweise sagt man dann einen solchen lehrgang ab. das habe ich getan, allerdings gleichzeitig am selben wochenende einen genesungswunschlehrgang für ihn ausgeschrieben. dieser ist heute mittag zu ende gegangen. einundzwanzig aikido-ka folgten dieser veränderten ausschreibung. den unterricht gaben &lt;a href="http://www.kenbukan.de/KBK-INFO.PDF/KBK-Info8.pdf"&gt;sonja weißbacher&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.shinzo-dojo.de/Aikido-Weilheim-Lehrer.html"&gt;robert schwinghammer&lt;/a&gt; und ich. unsere idee war, durch unsere gemeinsamkeiten und unterschiede indirekt einen zugang zu den konzepten und prinzipien zu vermitteln, die das aikido von watanabe sensei auszeichnen.&lt;br /&gt;Lehrgangsbeschreibungen empfinde ich immer als schwierig, da sie sich im prinzip gleichen. auch dieser hat allen viel freude bereitet. es gab genug zu lachen und genug zu lernen. spannend war aber in der tat zu sehen, wo wir drei lehrer an dem wochenende unsere schwerpunkte setzten. wir haben einiges davon gefilmt und werden in den nächsten tagen einen zusammenschnitt produzieren und veröffentlichen. das scheint mir angemessener zu sein, als dass ich versuche zusammen zu fassen, was wir genau gemacht und gesagt haben.&lt;br /&gt;Wir fanden es auf jeden fall so inspirierend, um uns für einen noch unbestimmten zeitpunkt im nächsten jahr wieder für einen gemeinsamen lehrgang zusammen zu finden. die wichtigste botschaft für den anlass dieses lehrgangs lautet: watanabe sensei geht es schon besser. wir müssen aber noch bis zum jahresende warten, um eine prognose für einen möglichen nächsten besuch von ihm in deutschland zu wagen!&lt;br /&gt;Vielen dank an sonja und robert, die so spontan direkt zugesagt haben und alle teilnehmer, die trotzdem gekommen sind!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642526738453169561-6588446611100268007?l=thomas-landstrasse.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/feeds/6588446611100268007/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/2011/10/genesungswunschlehrgang-fur-nobuyuki.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642526738453169561/posts/default/6588446611100268007'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642526738453169561/posts/default/6588446611100268007'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/2011/10/genesungswunschlehrgang-fur-nobuyuki.html' title='Genesungswunschlehrgang für Nobuyuki Watanabe sensei'/><author><name>Thomas Christaller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10722842301389570081</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-QV1VnMx5agQ/TuYYw4fQCiI/AAAAAAAAAC4/sZFIXAkWCRw/s1600/383064_324303604265017_100000561414317_1218185_1607192720_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642526738453169561.post-1880666895446401116</id><published>2010-05-03T04:22:00.000-07:00</published><updated>2010-05-03T04:46:49.449-07:00</updated><title type='text'>11 prinzipien, nicht nur für aikido</title><content type='html'>&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;i&gt;Könntest du für dich leitende Prinzipien deines Aikido formulieren?&lt;/i&gt; so lautete eine frage im Aikido Forum an mich und kurz entschlossen habe ich 11 prinzipien formuliert. daran schloss sich eine weitere diskussion an und ich bringe hier eine zusammenhängende darstellung meiner ausführungen dort. wer das im original nachlesen möchte, bitte hier entlang: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.aikidoforum.de/index.php"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;http://www.aikidoforum.de/index.php&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt; und im Forum &lt;/span&gt;&lt;span style="color: #045784;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;Kote Gaeshi mit beeindruckendem Fall werfen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: #585858;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt; unter 16. März 2010 nachlesen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; min-height: 18.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;die hier formulierten prinzipien habe ich mir nicht ausgedacht, sondern die sind mir besonders hängengeblieben, insbesondere auf lehrgängen mit watanabe sensei.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; min-height: 18.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;b&gt;1. prinzip. vor jeder bewegung sich selbst zerstören.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;i&gt;meine interpretation:&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;i&gt;G&lt;/i&gt;emeint ist für mich damit folgendes: gehe ohne vorurteil in eine situation. wisse nicht schon, welche technik Du machen wirst und lauere darauf, dass endlich der zeitpunkt kommt, wo Du die einsetzen kannst. man kann auch sagen: erfinde Dich jedesmal neu. vergiss alles, was Du gelernt hast. alles so ähnlich. es geht also in keinem fall darum, sich selbst oder anderen schmerzen zu zu fügen! es ist eine innere haltung, um die es geht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; min-height: 18.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;b&gt;2. prinzip. alles beginnt mit irimi.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;i&gt;meine interpretation:&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;i&gt;B&lt;/i&gt;ündele Deine kraft (sowohl körperliche als auch geistige) und richte sie nach vorne. es geht nicht darum, eine konfrontation zu provozieren oder in einen anderen hinein zu stoßen. oft kann dies durch heran ziehen des hinteren fußes zum vorderen fuß erreicht. in jedem falle ist es eine aufrechte haltung, die man einnimmt. im aikido gibt es die basisbewegung, die als irimi tenkan bezeichnet wird: nach vorne und dann rückwärts. viele verstehen unter diesem vorwärts einen schiebeschritt (jap. tsugi ashi). damit vermeidet man auch eine direkte konfrontation. aber stärker ist das schließen der füße und knie.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; min-height: 18.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;b&gt;3. prinzip. beim ersten kontakt ist alles schon geschehen&lt;/b&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;i&gt;meine interpretation:&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;i&gt;E&lt;/i&gt;s&amp;nbsp;kommt darauf an, wann für Dich der erste kontakt ist und was dann alles schon geschehen ist. der - wahrscheinlich - aller erste kontakt findet statt, wenn Du den anderen wahrnimmst. ab da beginnt schon das ganze spiel. ich meine in dem prinzip aber tatsächlich den ersten physischen kontakt. sobald der da ist, ist im selben augenblick auch schon alles klar. warum nicht früher? der andere kann auch weg gehen, den angriff abblasen, etc. mein lieblingsbild dazu ist das von michelangelo, in dem gott den lebensfunken oder die seele auf adam überträgt. das ist der augenblick.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; min-height: 18.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;b&gt;4. prinzip. die konkrete technik passiert (und wird nicht gemacht).&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;i&gt;meine interpretation:&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;i&gt;W&lt;/i&gt;enn man die richtige haltung einnimmt und der angreifer weiter angreift, so ergibt sich die technik. man muss sie nicht erzwingen. nur abwarten. in dem augenblick, wo alles stimmt, löst sich der angriff in bewegung auf. Du musst selbst davon überrascht werden, wenn &lt;i&gt;es&lt;/i&gt; passiert.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; min-height: 18.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;b&gt;5. prinzip. in der bewegung weder ein noch aus atmen.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;i&gt;meine interpretation:&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;i&gt;E&lt;/i&gt;inatmen führt zum verlust der balance, wenn genau in dem augenblick ein angriff kommt. ausatmen führt tendenziell dazu, dass die inneren organe zusammen gedrückt werden und die aufrechte haltung verloren geht. solange Du ausatmest, kann der andere auf Dich zu kommen. atme einfach langsam durch leicht geöffente lippen nach unten aus. dies ist die beste körperliche und geistige vorbereitung vor einem angriff. kurz vor dem kontakt (siehe 3. prinzip) scharf durch die nase einatmen und dann locker anhalten. am ende der bewegung ausatmen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; min-height: 18.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;b&gt;6. prinzip. warte nicht. gehe.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;i&gt;meine interpretation:&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;i&gt;D&lt;/i&gt;u sollst nicht darauf warten, angegriffen zu werden, um Dich dann zu bewegen. mache Dich frei von der initiative eines anderen. es ist wichtig, auch beim üben als sogenannter verteidiger aktiv zu sein.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; min-height: 18.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;b&gt;7. prinzip. habe keine angst davor, getroffen zu werden.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;i&gt;meine interpretation:&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;i&gt;S&lt;/i&gt;obald die angst vor dem getroffen werden da ist, geht die aufrechte haltung verloren. Du wirst kleiner und fühlst Dich auch so. die eigene initiative geht verloren und der angreifer bestimmt den rhythmus. beim training sollte es sowieso kein problem sein, aus zu probieren, wieviel Du einstecken könntest. aber nicht übertreiben damit! dieses prinzip heisst nicht, gehe ohne rücksichtnahme auf Dich selber in einen angriff hinein. aber ohne diese innere haltung wird irimi nicht funktionieren.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; min-height: 18.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;b&gt;8. prinzip. Du musst zuschlagen wollen, um nicht zuschlagen zu müssen (bei atemi).&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;i&gt;meine interpretation:&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;Sonst wird die haltung, in der ein atemi "angeboten" wird, nicht geglaubt. der andere hat keine veranlassung, körperhaltung oder bewegung zu ändern. Du musst aber auch zuschlagen können. oft ein großes problem für menschen, die aikido üben. denn sie wollen gerade nicht aggressiv sein. es ist eines der widersprüche im &lt;i&gt;budo&lt;/i&gt;, die logisch nicht auf zu lösen sind. die verwirklichung dieses prinzips ist jenseits von aggressiv sein müssen oder wollen. rational betrachtet, erzeugt man eigentlich nur eine glaubwürdige illusion in der wahrnehmung des anderen. es ist ein wenig wie mit den tricks von guten zauberkünstlern.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; min-height: 18.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;b&gt;9. prinzip. greife richtig an (als uke).&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;i&gt;meine interpretation:&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;i&gt;D&lt;/i&gt;as ist wichtig für das üben. wie ich schon in einem früheren beitrag schrieb, lernt man beim aikido indirekt das angreifen. das angreifen dient als mittel zum zweck des aikido-lernens, d.h. des verteidigens. ohne einen guten angriff kann man keine gute aikido-bewegung machen. man kommt oft mit weniger aus. gut angreifen heisst, dieselben prinzipien befolgen wie beim aikido selber. erst dann wird der angriff zu einer aufgabe und herausforderung für den partner, auf die einfache antworten ungenügend sind.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; min-height: 18.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;b&gt;10. prinzip. die unsichtbare hand ist die wichtige.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;i&gt;meine interpretation:&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;i&gt;E&lt;/i&gt;s ist oft die hintere hand, die unsichtbar ist bzw. auf der nicht die aufmerksamkeit des uke liegt. ganz einfach schon bei &lt;i&gt;tai sabaki&lt;/i&gt;. die vordere hand ist uninteresant, die hintere ist wichtig. oder bei &lt;i&gt;ai hanmi&lt;/i&gt;. wenn Du Dich vom greifen Deiner hand gefangen nehmen lässt, wird es schwierig. strecke einfach die hintere hand steil nach oben, als ob Du ein schwert in &lt;i&gt;jodan&lt;/i&gt; hoch heben würdest. sofort wird der &lt;i&gt;uke&lt;/i&gt; kleiner. das meine ich. damit wird die aufmerksamkeit des &lt;i&gt;uke&lt;/i&gt; zerteilt: einerseits auf den eigenen angriff und anderreseits auf diese hand, die da an einer ganz anderen stelle erscheint. die rolle der unsichtbaren hand wechselt während eienr bewegung mehrmals zwischen rechts und links. überlasse dem anderen immer Deine sichtbare hand und lenke Deine eigene aufmerksamkeit auf die unsichtbare.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; min-height: 18.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;b&gt;11. prinzip. lächle (von herzen).&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;i&gt;meine interpretation:&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #333233; font: 15.0px 'Lucida Grande'; line-height: 20.0px; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;i&gt;V&lt;/i&gt;ersuche es immer wieder. gerade dann, wenn Du Dich konzentrierst. sobald Du lächelst, wird Dein gesicht weich, Du kannst die schultern gar nicht mehr so anspannen. es entsteht ein gelöstes körpergefühl. und auch der angreifer wird weicher. wir menschen nehmen sehr genau wahr, in welchem emotionalen zustand andere menschen sind und wir neigen dazu, diesen bei einer interaktion zu reflektieren. alles wird leichter, wenn man es mit einem lächeln machen kann. klingt abgedroschen, stimmt aber. deshalb muss man nicht auf friede, freude, eierkuchen machen. man kann einen mit einem richtigen lächeln richtig werfen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642526738453169561-1880666895446401116?l=thomas-landstrasse.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/feeds/1880666895446401116/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/2010/05/11-prinzipien-nicht-fur-aikido.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642526738453169561/posts/default/1880666895446401116'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642526738453169561/posts/default/1880666895446401116'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/2010/05/11-prinzipien-nicht-fur-aikido.html' title='11 prinzipien, nicht nur für aikido'/><author><name>Thomas Christaller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10722842301389570081</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-QV1VnMx5agQ/TuYYw4fQCiI/AAAAAAAAAC4/sZFIXAkWCRw/s1600/383064_324303604265017_100000561414317_1218185_1607192720_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642526738453169561.post-7563860247101565639</id><published>2010-03-05T09:19:00.000-08:00</published><updated>2010-03-05T09:19:28.635-08:00</updated><title type='text'>Was wirst Du als Nächstes Tun? Fortsetzung</title><content type='html'>&lt;i&gt;&lt;b&gt;I&lt;/b&gt;m&lt;/i&gt; letzten beitrag habe ich dargestellt, wie und warum das vorhersagen des verhaltens anderer menschen wichtig für uns ist. offen blieb, was das mit aikido zu tun hat. und ob wir aus neuro- und verhaltensbiologischen erkenntnissen dafür honig saugen können. wie im wettkampfsport geht es in den kampfkünsten erst recht darum, den anderen über die nächste bewegung im unklaren zu lassen. oder als "verteidiger"&amp;nbsp;auf alle möglichen angriffe&amp;nbsp;gewappnet zu sein, die da kommen können. am besten wäre es, wir wüssten, wie der andere sich in der nächsten sekunde bewegen wird!&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;A&lt;/b&gt;ls&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;tori&lt;/i&gt; macht es deshalb sinn, ein unwiederstehliches angebot an den &lt;i&gt;uke&lt;/i&gt; zu machen. unwiederstehlich insofern, als es für den &lt;i&gt;uke&lt;/i&gt; keine bessere gelegenheit als jetzt gibt an zu greifen und keine bessere form des angriffs als die, die der &lt;i&gt;tori&lt;/i&gt;&amp;nbsp;nahe legt. je subtiler dieses angebot gemacht wird und je ehrlicher es gemeint ist, desto wahrscheinlicher wird der &lt;i&gt;uke&lt;/i&gt; es annehmen. er muss eine echte chance haben, mit dem angebot des &lt;i&gt;tori&lt;/i&gt; angreifen und mit dem angriff auch treffen&amp;nbsp;zu können. wenn schon von anfang an klar ist, der angriff ist wirkungslos, wird der &lt;i&gt;uke&lt;/i&gt; nicht von sich aus kommen und vor allem auch nicht die notwendige energie rein stecken, aus der heraus dann eine aikido technik entstehen kann.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;E&lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: normal;"&gt;in&lt;/span&gt;&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;solches angebot wird überzeugend, wenn der &lt;i&gt;tori&lt;/i&gt;&amp;nbsp;dem &lt;i&gt;uke&lt;/i&gt;&amp;nbsp;offen&amp;nbsp;begegnet. als anfänger mag es aus didaktischen gründen vernünftig sein, in der &lt;i&gt;tori&lt;/i&gt; rolle eine bestimmte position ein zu nehmen - üblicherweise die mit &lt;i&gt;hanmi&lt;/i&gt; bezeichnete, in der fuss und hand derselben körperseite etwas weiter vorne ist als die der anderen seite und der körper daduch etwas schräg steht. es ist aber viel überzeugender, wenn &lt;i&gt;tori&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;uke&lt;/i&gt; sich auf einander zu bewegen und im augenblick des ersten kontaktes die &lt;i&gt;hanmi&lt;/i&gt; position vorübergehend, ganz flüchtig, eingenommen wird.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;I&lt;/b&gt;st&lt;/i&gt; der &lt;i&gt;uke&lt;/i&gt; vom erfolg seines angriffes überzeugt, so gibt es einen punkt in seiner bewegung, in der diese - als angriff - nicht mehr so ohne weiteres zurück genommen oder gestoppt werden kann. das gelingt nur noch um den preis, die balance zu verlieren und die angriffsenergie in gewisser weise zu verlieren. dieser augenblick findet kurz vor der ersten berührung statt. kurz bevor der &lt;i&gt;uke&lt;/i&gt; den unterarm ergreift oder sein schlag auftrifft, ist der moment für den &lt;i&gt;tori&lt;/i&gt; gekommen, die situation kippen zu lassen. durch eine veränderte haltung, die überraschende fortsetzung der eigenen bewegung, kann der &lt;i&gt;tori&lt;/i&gt; den angriff in etwas anderes verwandeln.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;F&lt;/b&gt;ür&lt;/i&gt; den &lt;i&gt;uke&lt;/i&gt; entsteht das gefühl, den angriff fortsetzen zu müssen, aber jetzt, um sich zu schützen und nicht mehr, um auf den anderen ein zu dringen. der griff oder kontakt am unterarm muss aufrecht erhalten,&amp;nbsp;der schlag muss an dem kontaktpunkt kleben bleiben, damit der &lt;i&gt;tori&lt;/i&gt; keinen &lt;i&gt;atemi&lt;/i&gt; geben kann. wenn gleichzeitig die balance genügend verloren geht, dann kann die &lt;i&gt;aikido&lt;/i&gt; technik passieren. ob das dann &lt;i&gt;ikkyo&lt;/i&gt; wird oder &lt;i&gt;shiho nage &lt;/i&gt;ist eigentlich egal. im unterricht wird das ja immer angesagt. aber letztlich erscheint mir wichtig zu sein, dass dann die technik einfach geschieht, zum erstaunen beider, des &lt;i&gt;uke&lt;/i&gt; aber auch des &lt;i&gt;tori&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;U&lt;/b&gt;nd&lt;/i&gt; was hat das nun mit der vorhersagefähigkeit zu tun? der &lt;i&gt;tori&lt;/i&gt; bewegt sich so, dass es für den &lt;i&gt;uke&lt;/i&gt; - vorausgesetzt, dieser will angreifen - es vernünftigerweise nur eine bestimmte bewegung des angreifens gibt. alle anderen müssen als schwieriger oder gefährlicher erscheinen. damit wird der &lt;i&gt;uke&lt;/i&gt;&amp;nbsp;für den &lt;i&gt;tori&lt;/i&gt;&amp;nbsp;vollkommen berechenbar. damit kann der &lt;i&gt;tori&lt;/i&gt; viel angemessener und eigentlich in aller ruhe daran gehen, den &lt;i&gt;uke&lt;/i&gt; zu führen, so lange, bis die physische und psychische energie des &lt;i&gt;uke&lt;/i&gt; sich erschöpft hat. die bewegungen des &lt;i&gt;tori&lt;/i&gt; müssen dazu dem &lt;i&gt;uke&lt;/i&gt; immer wieder neue einstiegsmöglichkeiten geben. der &lt;i&gt;tori&lt;/i&gt; muss darauf verzichten, sich gegen einen oder alle möglichen angriffe verteidigen zu wollen. er darf und braucht sich nicht zu schützen. der angriff des &lt;i&gt;uke&lt;/i&gt;, der dadurch vorher bestimmbar wird, gibt den schutz. wenn der &lt;i&gt;uke&lt;/i&gt; gut fallen kann und beweglich ist, dann kann er sich auch in der &lt;i&gt;aikido&lt;/i&gt;-technik schützen. so sinkt die gegenseitige verletzungsgefahr. der &lt;i&gt;tori&lt;/i&gt; will sich nicht verteidigen, der &lt;i&gt;uke&lt;/i&gt; greift richtig und überzeugend an, gemeinsam wird dann die potenzielle gefahr gebannt. in einem wurf oder einem haltegriff.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;W&lt;/b&gt;enn&lt;/i&gt; das stimmen sollte, dann stellen die sekundenbruchteile vor dem beginn des angriffs die entscheidenden dar. hier bestimmt das verhältnis zwischen &lt;i&gt;tori&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;uke&lt;/i&gt;, ob daraus ein ausdruck des &lt;i&gt;aikido&lt;/i&gt; werden kann oder nicht. das fällt vielleicht nicht so auf, da wir uns beim &lt;i&gt;aikido&lt;/i&gt; erst in die &lt;i&gt;hanmi&lt;/i&gt;-position bringen und dann für uns das spiel beginnt. aber es beginnt schon vorher. die &lt;i&gt;hanmi&lt;/i&gt;-haltung ist nur eine kurze zwischenphase. das wichtigste ist da schon passiert. wer sich in &lt;i&gt;hanmi&lt;/i&gt; hinstellt und dem &lt;i&gt;uke&lt;/i&gt; erlaubt an zu greifen, lässt diesem zu viele möglichkeiten. man selber hat aber nur eine. es geht darum, das um zu kehren. sich als &lt;i&gt;tori&lt;/i&gt; ganz viele möglichkeiten offen zu halten und dem &lt;i&gt;uke&lt;/i&gt; möglichst nur eine. dann ist alles ganz einfach und klar.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642526738453169561-7563860247101565639?l=thomas-landstrasse.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/feeds/7563860247101565639/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/2010/03/was-wirst-du-als-nachstes-tun.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642526738453169561/posts/default/7563860247101565639'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642526738453169561/posts/default/7563860247101565639'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/2010/03/was-wirst-du-als-nachstes-tun.html' title='Was wirst Du als Nächstes Tun? Fortsetzung'/><author><name>Thomas Christaller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10722842301389570081</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-QV1VnMx5agQ/TuYYw4fQCiI/AAAAAAAAAC4/sZFIXAkWCRw/s1600/383064_324303604265017_100000561414317_1218185_1607192720_n.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642526738453169561.post-9005678315739318886</id><published>2010-02-22T00:33:00.000-08:00</published><updated>2010-02-22T08:26:23.270-08:00</updated><title type='text'>Was wirst Du als Nächstes Tun?</title><content type='html'>&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Ü&lt;/strong&gt;ber&lt;/em&gt; viele jahre hinweg habe ich auf unterschiedliche art und weise versucht, künstlich intelligente systeme zu konstruieren. die ausgangsfrage für die veschiedenen versuche lautete: was ist menschliche intelligenz? die standardantwort lautet: die fähigkeiten probleme zu lösen, sprache zu benutzen, logisch zu denken, pläne zu machen, aus erfahrungen zu lernen. aber was ist dem allem gemeinsam? und warum entstand "intelligenz" überhaupt?&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;M&lt;/strong&gt;eine&lt;/em&gt; vermutung dazu lautet: primaten und damit auch wir menschen haben durch das evolutionsprinzip zwei eigenschaften ausgeprägt, die eigentlich nicht miteinander verträglich sind. "intelligenz" macht sie einigermassen verträglich miteinander. die erste eigenschaft betrifft unsere lernfähigkeit. alle lebewesen sind in unterschiedlicher weise lernfähig. die der primaten zeichnet sich durch das große ausmaß aus, in dem verhaltensweisen immer weniger durch die gene festgelegt werden.&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;M&lt;/strong&gt;ein&lt;/em&gt; lieblingsbeispiel ist das begrüßen zweier menschen. wir in mitteleuropa begrüßen uns üblicherweise durch "händeschütteln". bei männern kommt häufig umarmen verbunden mit schulterklopfen dazu, bei frauen umarmen mit luftküssen. diese art sich zu begrüßen ist abhängig von dem sozialen und kulturellen kontext. in anderen kulturen kann das vollständig anders aussehen: voreinander verbeugen, auf die knie gehen, hände zusammen legen. alle diese begrüßungen werden durch ganz unterschiedliche bewegungsmuster realisiert.&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;I&lt;/strong&gt;ch&lt;/em&gt; vermute, dass es eine genetische veranlagung für begrüßen gibt, aber die konkreten bewegungsabläufe können sehr unterschiedlich sein. interessant scheint mir folgende überlegung. wenn wir in eine uns fremde kultur kommen, dann werden wir sofort die bewegungsmuster erkennen, mit denen sich menschen in dieser kultur begrüßen, auch wenn wir die entsprechenden bewegungen nie vorher gesehen haben und wahrscheinlich auch nicht in der lage sind, sie nach zu machen.&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;D&lt;/strong&gt;iese&lt;/em&gt; hohe variabilität und indirekte verbindung zwischen genetischer veranlagung und tatsächlicher ausprägung verschiedenster verhaltensweisen sorgt einerseits für eine große verhaltensvielfalt. und andererseits macht sie jeden einzelnen menschen in seinem verhalten für andere menschen potenziell unberechenbar. wir merken das immer genau dann, wenn sich jemand nicht an die regeln menschlichen zusammenlebens hält. "das hätte ich nicht von ihm/ihr gedacht!" "was machst Du da?" und "warum machst Du das?" sind gar nicht so seltene äußerungen im zusammenleben.&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;D&lt;/strong&gt;ie&lt;/em&gt; andere in diesem zusammenhang wichtige eigenschaft besteht in unserer fähigkeit, soziale gemeinschaften zu bilden. das ist nichts ungewöhnliches und kommt bei vielen lebewesen vor. doch unterscheiden sich unsere sozialgemeinschaften von denen der ameisen und bienen dadurch, daß wir persönliche beziehungen zu anderen menschen haben. und wir sind zwingend auf menschengemeinschaft angewiesen. isolationshaft bedeutet, jeden menschlichen kontakt zu unterbinden. dies kann tödlich enden.&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;W&lt;/strong&gt;ir&lt;/em&gt; sind potenziell in unseren verhaltensmöglichkeiten freier als viele andere lebewesen, andererseits sind wir auf persönliche sozialbeziehungen angewiesen. in jeder gemeinschaft können wir beobachten, wie schnell missverständnisse zwischen freunden, partnern, liebenden, geschwistern, kollegen, etc. entstehen. obwohl sich alle beteiligte seit jahren "kennen". nicht zu vergessen die überschreitungen von regeln, verordnungen und gesetzen. und welch aufwand von allen getrieben wird, sich selbst udn alle anderen berechenbar zu machen. verträge, versprechungen, verabredungen, schwüre, kautionen, strafandrohung, atomsperrvertrag, menschenrechte, militärbündnisse sollen uns die sicherheit geben, daß wir möglichst keine überraschungen mit den anderen menschen erleben.&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;A&lt;/strong&gt;ber&lt;/em&gt; wir verlassen uns nicht ausschliesslich auf solche zusicherungen. zumindest im direkten umgang miteinander ziehen wir unsere direkten beobachtungen zu rate. verhält der andere sich so, daß ich ihm (oder ihr) vertrauen kann? stimmen mimik, gestik, tonlage, wortwahl zusammen? wir trauen uns zu, auf grund solcher beobachtungen die verläßlichkeit und wahrhaftigkeit anderer menschen ein zu schätzen. warum?&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;W&lt;/strong&gt;ir&lt;/em&gt; - und andere lebewesen insbesondere primaten - verfügen über ein wunderbares neuronales teilsystem in unserem gehirn, das uns einen indirekten zugang zu den absichten und zielen anderer menschen verschaffen. es sind die sogenannten spiegelneuronen, die u.a. im prämotorischen kortex sowohl feuern, wenn ein individuum eine handlung ausführt als auch wenn die gleiche handlung bei jemand anderem beobachtet wird (siehe &lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mirror_neuron"&gt;mirror neuron&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;). es gibt viele spekulationen dazu, insbesondere den zusammenhang mit dem emotionalen system und der fähigkeit des mitfühlens und -empfindens angeht.&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;W&lt;/strong&gt;as&lt;/em&gt; kann das gehirn mit der "information" eines spiegelneuron anfangen, die auf grund einer beobachteten handlung zustande kommt? da spiegelneurone ebenfalls aktiv sind, wenn man selber diese handlung durchführt, muss es eine neuronale verbindung aus den hirnarealen geben, in denen die handlungsziele und -absichten bestimmt werden. feuert ein spiegelneuron auf grund einer beobachteten handlung, so könnte diese verbindung in umgekehrter richtung durchlaufen werden und auf dem wege überall eine ähnliche neuronale aktivität erzeugen, die erzeugt würde, wenn man selber diese handlung ausführen würde. auf diese art und weise können wir vermutungen anstellen, warum der andere so handelt, wie wir es beobachten können.&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;J&lt;/strong&gt;e&lt;/em&gt; mehr gemeinsamkeiten wir mit dem anderen menschen haben, sprache, kultur, gemeinschaftserlebnisse, familienbande, desto sicherer sind wir darin, den anderen zu verstehen. je "fremder" einem ein mensch ist, desto schwieriger fällt es uns, das verhalten des anderen genügend gut vorher zu sagen und die dahinter stehenden absichten zu erkennen. die vorhersagefähigkeit des möglichen verhaltens anderer menschen dient dem sozialen zusammenhalt. wir können uns dadurch besser koordinieren, konflikte im vorfeld vermeiden, gemeinsame ziele verabreden und verfolgen. die gegenseitige beobachtung stellt die beste soziale kontrolle dar, um regelverstöße, trittbrettfahrerei, betrügereien und ungerechte vorteilsnahme zu verhindern. das erreichen wir durch offene bürotüren, marktplätze, cafés, straßenbeleuchtung, einfach nur leuten zu schauen (auf deutsch: gaffen) und durch klatsch und tratsch.&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;M&lt;/strong&gt;einer&lt;/em&gt; meinung nach stellt diese form der vorhersagefähigkeit des möglichen verhaltens anderer menschen den kern, die ausgangsbasis von dem dar, was wir als menschliche intelligenz bezeichnen. die vermutungen über die inneren absichten beobachtbarer handlungen führt zum logischen denken. wenn dieser mensch dieses tut, denkt er das. dann wird er als nächstes dieses oder jenes tun. wie beim schachspiel entwickeln wir eine systematik, regeln, um den anderen "aus zu rechnen" oder eben berechenbar zu machen. wie in vielen forschungsarbeiten gezeigt wurde und immer noch wird, genügen schon kleinste veränderungen vor allem in der mimik aber auch der körperhaltung und gestik, um die inneren absichten sichtbar zu machen.&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;E&lt;/strong&gt;in&lt;/em&gt; eingespieltes team zeichnet sich dadurch aus, daß schon kleinste andeutungen von bewegungen die dazu korrespondierenden und damit sich synchronisierenden bewegungen bei den anderen mitgliedern ausgelöst werden. bei denolympischen spielen können wir die bobfahrer dabei beobachten, wie sie vor dem konkreten rennen, die bahn gemeinsam in gedanken abfahren. ein ausdruck größter konzentration aber auch der größten ruhe stellt sich für en beobachter ein. und dann fahren sie. dasselbe gilt für ehepaare, geschwister, für alle menschen, die viele jahre auf engem raum zusammen leben. vorausgesetzt, sie können sich gegenseitig prinzipiell ertragen!&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;T&lt;/strong&gt;anzen&lt;/em&gt; ist ein besonderes beispiel für das spontane aufeinander abstimmen von bewegungen. zumindest beim paartanz gilt das. hier wird auch überdeutlich, dass eine art von blindem vertrauen notwendig ist. wir müssen sicher sein, der andere wird genau da sein, wo wir es erwarten. wir müssen gar nicht hinschauen und kontrollieren. der andere ist für uns da.&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;A&lt;/strong&gt;ber&lt;/em&gt; dasselbe gilt auch für gegner in einem wettkampfsport wie tischtennis. die bälle fliegen so schnell über die platte, daß es unmöglich ist, die flugbahn genau zu verfolgen, den aufprall ab zuwarten und dann zu entscheiden, was man selber tun will. gute tischtennisspieler stehen schon längst an der richtigen stelle, bevor der ball auf ihrer seite angekommen ist. bei gleich starken spielern sieht das spiel dann auch eher wie ein tanz aus. und je besser die spieler sind, desto schöner sieht es aus und wirkt immer mehr wie ein tanz. im unterschied dazu gibt es aber pluspunkte, wenn es gelingt, den anderen aus dem rhythmus zu bringen und und wenn einem das häufiger gelingt als dem anderen, dann hat man gewonnen. im tanz versuchen wir die gemeinsame bewegung so lange wie möglich aufrecht zu erhalten, im wettkampf dagegen so schnell wie möglich zu unterbrechen. das mittel dazu ist beide male dasselbe: vorhersage. &amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&lt;br /&gt;metabemerkung: der artikel ist jetzt noch nicht ganz zu ende, aber so weit, dass er ins netz gehen kann ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642526738453169561-9005678315739318886?l=thomas-landstrasse.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/feeds/9005678315739318886/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/2010/02/was-wirst-du-als-nachstes-tun.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642526738453169561/posts/default/9005678315739318886'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642526738453169561/posts/default/9005678315739318886'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/2010/02/was-wirst-du-als-nachstes-tun.html' title='Was wirst Du als Nächstes Tun?'/><author><name>Thomas Christaller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10722842301389570081</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-QV1VnMx5agQ/TuYYw4fQCiI/AAAAAAAAAC4/sZFIXAkWCRw/s1600/383064_324303604265017_100000561414317_1218185_1607192720_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642526738453169561.post-1085885731883843679</id><published>2010-01-27T09:32:00.000-08:00</published><updated>2010-02-07T13:22:25.138-08:00</updated><title type='text'>Ein offenes Herz bewahren</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;D&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;erjenige&lt;/i&gt;, der eine aikido-technik ausübt oder anwendet, heißt auf japanisch &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;tori&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;. das wird üblicherweise mit "der, der nimmt" übersetzt. stefan stenudd weist darauf hin, daß das kanji für &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;tori&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 25px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;取り für jemanden steht, der einen anderen am öhrchen zieht. eine auch in unserer kultur nicht unbekannte geste, um jemanden zu ermahnen oder "auf den rechten weg zu führen" (stefan stenudd: aikido. seite 132). beim üben erwartet der &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;tori&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; den angriff des uke und "wandelt" diesen um in einen wurf (jap. &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;nage waza&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;) oder einen haltegriff (jap. &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;osae waza&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 25px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;D&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;iese&lt;/i&gt; erwartungshaltung wird oft mit&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;kamae&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; bezeichnet. in fast allen &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;dojo&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;, die ich kenne, wird die folgende haltung (jap. &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;hanmi gamae)&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; eingenommen: ein fuß steht vorne, der andere hinten im rechten winkel dazu und die jeweilige hand genau über dem fuß. der körper ist ungefähr 45° abgewinkelt. der angreifer ergreift zum beispiel mit einer oder mit beiden hand den unterarm bzw. das handgelenk des am nächsten erreichbaren armes vom &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;tori&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;.&amp;nbsp;üblicherweise&amp;nbsp;wird&amp;nbsp;erklärt, daß im augenblick der berührung, &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;tori&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; mit seiner bewegung startet.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 25px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;M&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;eine&lt;/i&gt; frage hier lautet: stimmt das eigentlich?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 25px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;D&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;as&lt;/i&gt; einnehmen der erwartungshaltung und warten bis die berührung stattfindet gehören zusammen. denn wenn wir normal gehen, kommt &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;hanmi gamae&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; nie vor. es wäre zumindest sehr merkwürdig, wenn wir jeden schritt so ausüben würden, daß immer dann, wenn wir einen fuß nach vorne absetzen, wir uns in dieser haltung befinden. beim normalen gehen schwingt zwar auch das becken vor und zurück, aber nie so stark, dass der körper diese 45° erreicht, wie sie für die &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;hanmi&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; haltung so typisch ist.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 25px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;M&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;eine&lt;/i&gt; behauptung lautet: wenn wir normal gehen, dann kommen wir nie in die &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;hanmi&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; haltung und wenn wir in der &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;hanmi&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; haltung sind, können wir nicht gehen. aus &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;hanmi&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; kann man leicht einen schiebeschritt machen (jap. &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;tsugiashi&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;). dabei bleibt der vordere fuß vorne und der hintere hinten. wenn der schiebeschritt beendet ist, befindet man sich wieder in derselben &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;hanmi&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; haltung wie vorher, lediglich um 50-60 cm weiter vorne oder hinten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 25px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;W&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;enn&lt;/i&gt; wir normal gehen, gibt es folgende möglichkeit in die &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;hanmi&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; haltung zu kommen. wir ziehen den hinteren fuß an den vorderen heran oder umgekehrt den vorderen zurück an den hinteren. beide füße stehen parallel und daraus gehen wir dann in die &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;hanmi&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; position. damit wird &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;hanmi&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; eine zwischenstation oder der fließende übergang aus einem normalen gehen und sich bewegen zum start einer aikido-technik und nicht der ausgangspunkt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 25px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;W&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;ie&lt;/i&gt; passt dann aber die bewegung des &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;uke&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; da hinein? mein vorschlag lautet: wir machen aus einer normalen alltäglichen bewegung heraus ein angebot an den &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;uke&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;. wir bieten dem &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;uke&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; an, uns auf eine bestimmte weise anzugreifen. oder anders formuliert, wenn jemand die rolle des &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;uke&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; übernehmen will, dann legen wir ihm eine art des angreifes nahe. nahe legen heisst hier, der angriff ist plausibel, kann effizient und effektiv vorgetragen werden. und, jeder andere angriff ist umständlicher oder leichter zu begegnen als dieser plausible angriff.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 25px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;D&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;ie&lt;/i&gt; initiative geht hier also vom &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;tori&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; aus. er (oder sie) macht ein angebot. der &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;uke&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; entscheidet eigentlich nur, ob er (oder sie) das angebot annehmen will oder nicht. das angebot muss ernst gemeint sein. der &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;uke&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; muss eine wahrhaftige chance sehen, erfolgreich angreifen zu können. wenn diese chance nicht gegeben wird, wird der angriff zur farce, zur verabredung, zur choreografie von bewegungen, die wie aikido-bewegungen aussehen, es aber nicht sind.&amp;nbsp;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;der &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;tori&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; muss meiner meinung nach das risiko eingehen, getroffen zu werden. er muss sich wirklich&amp;nbsp;öffnen, damit der &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;uke&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; eintreten kann, den sicherheitsabstand verlässt und auf den &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;tori&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; eindringt. denn umgekehrt öffnet jeder angriff mindestens eine schwachstelle beim &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;uke&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 25px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;N&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;iemand&lt;/i&gt; wird diese schwachstelle freiwillig (als angreifer) anbieten, wenn keine chance besteht, erfolgreich anzugreifen.&amp;nbsp;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;wenn der &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;tori&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; kein angebot macht, der &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;uke&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; sich aber zum angriff entschließt, dann wird die situation im hohen maße für den &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;tori&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; unberechenbar. wenn der &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;tori&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; versucht, sich gegen jeden denkbaren angriff des &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;uke&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; zu schützen, dann wird der &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;uke&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; so lange die deckung testen, bis er eine schwachstelle gefunden hat. beide strategien sind für den &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;tori&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; mit einem deutlich größeren risiko verbunden als ein ernsthaftes angebot der schwäche zu machen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 25px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;D&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;ies&lt;/i&gt; halte ich für eine der schwierigsten übungen im aikido. zu lernen, ernsthafte angebote der schwäche, der verletzlichkeit zu machen. tue ich nur so und lauere auf den moment, zu dem ich dann endlich die angesagte technik anwenden kann, so wird der &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;uke&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; höchstens halbherzig kommen. verharre ich in dem angebot, so trifft mich der angriff. ich darf also weder eine enge aufmerksamkeit haben noch angst. was bleibt, ist eine freundliche gelassenheit dem &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;uke&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; gegenüber.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 25px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;S&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;o&lt;/i&gt;, wie ich meinen besten freund begrüße und meine haltung ihm gegenüber zum beispiel das angebot einer umarmung enthalten kann. mein freund wird genau registrieren, ob meine angebotene umarmung ernst gemeint ist. nur wenn er sieht und spürt, diese umarmung ist herzlich, wird er sie annehmen und erwidern. mit genau demselben gefühl kann man dem &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;uke&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; begegnen. ich muss ihm mit demselben offenen herzen begegnen, wie meinem besten freund, meiner frau oder meinen kindern.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 25px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;M&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;al&lt;/i&gt; angenommen, da ist was dran. wie kann es dann weitergehen? ich öffne mich dem &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;uke&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; auf eine bestimmte art und weise, zum beispiel so, dass er &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;katate rote dori&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; angreifen kann (er fasst mit beiden händen einen meiner unterarme). wie kann daraus eine aikido-technik entstehen, die die angriffssituation auflöst, den angriff ins leere gehen läßt? bei einer liebevollen umarmung&amp;nbsp;einigen&amp;nbsp;sich&amp;nbsp;beide menschen unbewußt darauf, welcher arm weiter unten sich um den körper des anderen schlingt und der andere um hals und schulter. wo der eine seinen arm unten hat, muss der andere seinen arm oben haben und umgekehrt. die beiden bewegungen passen wie schloß und schlüssel zu einander und werden ohne zögern, verhaken, anstoßen miteinander synchronisiert. sprachlos. die körper bewegen sich ganz frei, die umarmung geschieht. beide drücken ihre körperliche, emotionale und kognitive qualität des augenblicks darin aus. wenn eine solche umarmung "gelingt", beglückt dies beide.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 25px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;S&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;o&lt;/i&gt; stelle ich mir dies auch bei den bewegungen von &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;uke&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; und &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;tori&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; vor. die eröffnung macht der &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;tori&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;, das angebot "wenn Du mich ernsthaft angreifen willst, so ist genau hier die richtige stelle, um erfolg zu haben!". der &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;uke&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; geht darauf ein und automatisch sind beide bewegungsabläufe wie schloß und schlüssel. der &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;uke&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; synchronisiert unbewußt von anfang an seinen angriff mit dem angebot. im prinzip ist damit eigentlich schon alles wesentliche geschehen! der &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;tori&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; führt die bewegung des &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;uke&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; und dies gibt ihm damit auch die möglichkeit, dem angriff eine andere qualität zu geben.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 25px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;D&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;iese&lt;/i&gt; andere qualität heißt verteidigung. aus dem angebot heraus ist&amp;nbsp;es&amp;nbsp;f&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;ür&amp;nbsp;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;den tori möglich, durch sehr kleine, unaufgeregte veränderungen in der körperhaltung, handstellung, fußstellung, die interpretation der situation in ihr gegenteil kippen zu lassen. der angriff des uke wird dann zu seiner verteidigung. und zwar auf eine solche art und weise, dass der uke die bewegung nicht einfach stoppen kann. er muss den angriff als verteidigung fortsetzen, damit er sich schützen kann.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 25px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;D&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;ie&lt;/i&gt; aikido-technik selber dient dann "nur" noch dazu, diese verteidigung durch einen wurf oder eine haltetechnik&amp;nbsp;auf zu lösen&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;. der &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;uke&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; muss unbewußt glücklich darüber sein, daß nichts schlimmeres passiert ist. wenn der &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;tori&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; sein warmes, offenes herz bis zum ende beibehält, kann dem &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;uke&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; auch nichts schlimmes passieren. der angriff ist verschwunden. d&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;ie aikido-technik stellt das medium dar, in der diese verwandlung geschehen kann. beide, der &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;uke&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; als auch der &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;tori&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;, tragen zum gelingen einer solchen technik bei.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 25px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;E&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;igentlich&lt;/i&gt;, so meine ich, geschieht die technik durch dieses zusammenwirken und nicht durch den &lt;i&gt;tori&lt;/i&gt; alleine. sie stellt das gemeinsame ergebnis von &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;uke&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; und &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;tori&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt; dar. idealerweise bleiben beide unversehrt und so &amp;nbsp;können beide&amp;nbsp;dieses ergebnis akzeptieren. der ausgangspunkt dafür ist aber das offene herz des &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;tori&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;. ohne diese offenheit gerät das üben zur routine, zum sport, zum gerangel oder wettkampf. jeder von uns kann in jedem augenblick entscheiden, was einem wichtiger ist. und was wir davon in unseren alltag übernehmen wollen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642526738453169561-1085885731883843679?l=thomas-landstrasse.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/feeds/1085885731883843679/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/2010/02/ein-offenes-herz-bewahren.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642526738453169561/posts/default/1085885731883843679'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642526738453169561/posts/default/1085885731883843679'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/2010/02/ein-offenes-herz-bewahren.html' title='Ein offenes Herz bewahren'/><author><name>Thomas Christaller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10722842301389570081</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-QV1VnMx5agQ/TuYYw4fQCiI/AAAAAAAAAC4/sZFIXAkWCRw/s1600/383064_324303604265017_100000561414317_1218185_1607192720_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642526738453169561.post-4548678438560907529</id><published>2010-01-13T10:20:00.000-08:00</published><updated>2010-01-13T11:11:32.153-08:00</updated><title type='text'>Aikido ist eine Verteidigungskunst</title><content type='html'>alle darstellungen von Aikido betonen den friedfertigen charakter dieser kampfkunst. das entscheidende merkmal, so liest man, besteht darin, dass man im aikido sich nur verteidigt und nicht angreift. das klingt gut. schauen wir uns aber ein typisches training an: da gibt es immer einen "angreifer" (&lt;i&gt;jap. uke&lt;/i&gt;) und einen "verteidiger" (&lt;i&gt;jap. tori&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;nage&lt;/i&gt;). beim normalen training wird sowohl die technik für den &lt;i&gt;tori&lt;/i&gt; angesagt (das ist die eigentliche aikido-verteidigungstechnik) als auch die für den &lt;i&gt;uke&lt;/i&gt; und zwardie art und weise, wie er oder sie angreifen soll! zum beispiel &lt;i&gt;shiho nage omote&lt;/i&gt; (eigentliche aikido-technik) gegen &lt;i&gt;shomen uchi &lt;/i&gt;(angriffstechnik).&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;warum ist das so?&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;damit die verteidigung sinn macht, muss man wissen, worin der angriff und dessen gefahrenpotenzial überhaupt besteht. und merkwürdig, das wird einem beim aikido-unterricht auch bei gebracht. man lernt also beim aikido sehr wohl anzugreifen. ja, die herausforderung besteht darin, so gut anzugreifen, dass der &lt;i&gt;tori&lt;/i&gt; die aikido-technik so gut wie nur irgend möglich ausführen muss, damit der angriff nicht durchkommt oder trifft.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;offensichtlich gilt: ohne angriff benötigt man keine verteidigung. wenn keiner angreift, gibt es keinen bedarf für eine aikido-technik. wenn man "schlecht" angreift, also zum beispiel ineffizient, dann braucht man oft auch keine aikido-technik: der "angriff" geht daneben, erreicht einen nicht, ist kraftlos, es steckt nichts dahinter. erst wenn ein angriff gut vorgetragen wird, entsteht die notwendigkeit, sich wirklich zu verteidigen und damit entsteht auch der bedarf für eine aikido-technik.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;ich meine also, wir lernen beim aikido-training das angreifen und zwar genau so gut wie das verteidigen. das macht nicht nur sinn, um überhaupt üben zu können. es macht deshalb sinn, weil nur dann, wenn ich weiss, worin eigentlich das besondere in einer bestimmten angriffsform besteht, ich wissen kann, welche aikido-technik dazu passt! zwar wird im aikido curriculum und bei prüfungen fast jede aikido-technik für jede angriffsform verlangt. aber in einer konkreten situation legt ein angriff eine technik nahe und schliesst andere eher aus. beim &lt;i&gt;randori&lt;/i&gt;, dem mehr oder weniger freien spiel zwischen &lt;i&gt;tori&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;uke&lt;/i&gt;, merkt man das besonders.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;es kann bei prüfungen passieren, dass der prüfer von dem partner eines prüflings verlangt, er soll "richtig" angreifen. es gibt also im aikido ein verständnis davon, was ein richtiger und was ein falscher angriff ist. ein in diesem sinne falscher angriff besteht darin, dass dafür keine aikido-technik notwendig ist, um dieser bewegung zu begegnen. bei vorführungen sind genau die momente besonders beeindruckend und überzeugend, wenn der &lt;i&gt;uke&lt;/i&gt; "richtig" angreift. dann kann man verstehen, warum aikido tatsächlich eine kampfkunst und nicht nur ein bewegungssystem ist, das einem tanz gleicht.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;es gibt zahllose bücher über aikido. in allen mir bekannten werden die aikido-techniken ausführlich erklärt. aber die angriffe werden nur oberflächlich dargestellt. ich kenne nur ein einziges buch, in dem die angriffsbewegungen wirklich erklärt werden und zwar in &lt;a href="http://www.amazon.de/Attacks-Aikido-Kogeki-Attack-Techniques/dp/9178940257/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=books-intl-de&amp;amp;qid=1263408377&amp;amp;sr=8-1"&gt;Stefan Stenudd: Attacks in Aikido&lt;/a&gt;. liest man das durch, so stellt man etwas verwundert fest, dass das angreifen im aikido eine zentrale rolle spielt, alles andere als einfach ist und alle aikido-techniken nur dann einen sinn machen, wenn man das angreifen verstanden hat.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;ist also aikido keine reine verteidigungskampfkunst? ja und nein. es kommt darauf an, was wir mit unserem wissen und können anfangen. wenn das bisher gesagte stimmt, dann können wir im aikido wie in allen anderen kampfkünsten angriffstechniken lernen und auch effizient vortragen. aber die angriffe dienen im aikido training als mittel zum zweck. sie sind die brücke, der impuls, die veranlassung aus der heraus eine aikido-bewegung entstehen und sinnvoll sein kann. das ziel des aikido-trainings besteht eben darin, selbst bei einem sehr gut vorgetragenen angriff eine angemessene, weiche, aber klare bewegung durch zu führen, an derem ende der angriff sich auflöst. das ziel im aikido besteht nicht darin, effizient anzugreifen. man lernt das nebenher.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642526738453169561-4548678438560907529?l=thomas-landstrasse.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/feeds/4548678438560907529/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/2010/01/aikido-ist-eine-verteidigungskunst.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642526738453169561/posts/default/4548678438560907529'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642526738453169561/posts/default/4548678438560907529'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/2010/01/aikido-ist-eine-verteidigungskunst.html' title='Aikido ist eine Verteidigungskunst'/><author><name>Thomas Christaller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10722842301389570081</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-QV1VnMx5agQ/TuYYw4fQCiI/AAAAAAAAAC4/sZFIXAkWCRw/s1600/383064_324303604265017_100000561414317_1218185_1607192720_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642526738453169561.post-1666071072063654733</id><published>2010-01-06T14:06:00.000-08:00</published><updated>2010-01-06T16:15:04.819-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='künstliche intelligenz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='aikido'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='einleitung'/><title type='text'>Landstraße statt Autobahn</title><content type='html'>wir leben im zeitalter der zielvereinbarung, der kenngrößen, des business plan. ziele werden auf schnellstem wege, so effizient wie möglich und unter ausnutzung aller verfügbarer ressourcen erreicht. mein hintergrund ist wissenschaft und technik, genauer: &lt;i&gt;künstliche intelligenz&lt;/i&gt;, und kampfkunst, genauer: &lt;i&gt;aikido&lt;/i&gt;. in beiden bereichen gibt es die glatten karrieren oder zumindest die geradlinigen. mein aikido-lehrer, &lt;i&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nobuyuki_Watanabe"&gt;nobuyuki watanabe&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;, stellt das so dar: heute wollen viele beim &lt;i&gt;budo&lt;/i&gt; (sammelbegriff für japanische kampfkünste) auf der autobahn voran kommen. so schnell wie möglich graduierungen erreichen, bei wettkämpfen gewinnen. die alte vorstellung vom weg, japanisch &lt;i&gt;do&lt;/i&gt;, der absichtslos schon selber das ziel darstellt, scheint verloren gegangen zu sein. aber, so sagt er, gibt es im japanischen das wort &lt;i&gt;michi&lt;/i&gt;. das bedeutet ebenfalls weg. allerdings schwingen da andere bedeutungen mit. es ist eher eine landstraße, man kehrt ein, wenn man lust hat oder hungrig ist, man macht umwege, weil ein interessanter berg zu sehen ist, es geht auf und ab und in windungen. es ist nicht so ganz klar, ob die landstraße ein ziel hat. aber jeden tag ist man ein stück gegangen, hat etwas neues gesehen, andere menschen kennen gelernt. es kann so gehen, wie in der geschichte "der bär und die leute" von reiner zimnik in seinem &lt;a href="http://www.amazon.de/Das-gro%C3%9Fe-Reiner-Zimnik-Geschichtenbuch/dp/3257007124/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1262820879&amp;amp;sr=1-1"&gt;großen geschichtenbuch&lt;/a&gt;. der bärenführer stirbt auf der wanderschaft und der bär nimmt das horn, auf dem der bärenführer jeden abend ein lied bestehend aus einem ton für den lieben gott spielte, an sich und erlebt dann erst die richtigen abenteuer. bis er am ende der straße einen jungen trifft, der ...&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;nun bin ich selber noch nicht richtig alt aber auch nicht mehr jung. ich bin schon etliche landstraßen entlang gezogen, kenne aber auch die autobahnen, zumindest die wissenschaftlich-beruflichen schnell- und fernstraßen. mit 36 jahren überlegte ich ernsthaft, aus der wissenschaft aus zu steigen und "nur noch aikido" zu machen. mein bielefelder aikido-lehrer, norbert van soest, riet mir ab: die ersten jahre wirst Du nur auf der matte schlafen. da ich auch für andere zu sorgen hatte, liess ich es damals. doch seit fast zwei jahren sieht es anders aus. der schwerpunkt meiner aktivitäten verschiebt sich deutlich mehr zum aikido. seit frühjahr 2008 unterrichte ich mehrmals die woche in dem von mir mit gegründeten &lt;a href="http://www.lebenskunst-bonn.de/"&gt;Zentrum für Bewegung &amp;amp; Lebenskunst&lt;/a&gt; aikido.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;auch davor habe ich immer schon regelmässig unterrichtet, aber noch nie so viel (zehn bis vierzehn stunden in der woche). und ich merke beim unterrichten, dass die erfahrungen vor allem von der landstraße des lebens sehr hilfreich sind. dieser blog dient deshalb in erster linie dazu, diese geschichten, erfahrungen, beispiele, die ich in einer woche im aikido-unterricht verwende, auf zu schreiben. mir ist nicht ganz klar, wohin das führen wird. die resonanz meiner schüler regte mich an, dies einfach zu starten.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;es wird also eine bunte mischung werden. den ausgangspunkt soll jeweils der aikido-unterricht einer woche sein. aber welchen weg das geschriebene dann nehmen wird, wo eine rast eingelegt oder ein interessanter aspekt ausführlicher betrachtet wird, ist nicht von vorne herein fest gelegt. ich werde sicherlich auch auf technische aspekte des aikido eingehen, aber das wird eher nicht der schwerpunkt sein.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;im rheinland beginnt traditionell die arbeit im Neuen Jahr erst nach den Heiligen Drei Königen. deshalb muss für heute diese kurze einleitung und erläuterung genügen. im laufe der woche dann aber mehr und mal sehen, wohin die reise gehen wird ...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642526738453169561-1666071072063654733?l=thomas-landstrasse.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/feeds/1666071072063654733/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/2010/01/landstrae-statt-autobahn.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642526738453169561/posts/default/1666071072063654733'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642526738453169561/posts/default/1666071072063654733'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://thomas-landstrasse.blogspot.com/2010/01/landstrae-statt-autobahn.html' title='Landstraße statt Autobahn'/><author><name>Thomas Christaller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10722842301389570081</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-QV1VnMx5agQ/TuYYw4fQCiI/AAAAAAAAAC4/sZFIXAkWCRw/s1600/383064_324303604265017_100000561414317_1218185_1607192720_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry></feed>
